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Presse

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…Brigitta Glatts neue Arbeiten sind Wandtaschen mit dem Titel: kein Freitag. Ihre Wandtaschen sind weder Hand-noch Tragetaschen, sind kein Freitag (Marke für Hand-und andere Taschen). Das Spiel mit Worten und Sätzen, mit Zeitungsausschnitten auf spezielle Art verarbeitet, beherrscht Brigitta Glatt. Diesmal hat sie Schlagzeilen, Titelzeilen, Sprüche, Redensarten aus Zeitungen ausgeschnitten und sie mit Bildern, Fotos auf Tragtaschen appliziert, sie von ihrer Ausgangsbedeutung losgelöst, anderen Wahrnehmungen zugeführt. Ein Spannungsfeld zwischen Wort und Bild… (Beatrix Mory, ObZ 2013)

…Hinter dem Projekt 364 verbirgt sich die Idee, ein Jahr lang jeden Tag eine Arbeit zu erstellen. So sind 364 Bilder, Zeichnungen und Collagen im stets gleichbleibenden Format ( 18x 13 cm) und gleicher Farbwahl entstanden. Die Künstlerin beschränkte sich auf die Farben Schwarz, Weiss und Rot und alle deren Zwischentöne. Schon einige Jahre habe sie die Idee des Projektes mit sich getragen, so die Künstlerin. Für die Verwirklichung musste jedoch der Zeitplan stimmen, war sie doch ein Jahr lang daran gebunden. Von wenigen Minuten bis zu drei Stunden dauerte die tägliche Arbeit an einem Bild. War diese abgeschlossen, so, das war eine weitere selbstauferlegte Regel der Künstlerin, durfte es nicht mehr überarbeitet werden, es war abgeschlossen…Jeweils einen Monat behielt sie die Bilder in ihrem Blickfeld, danach verstaute sie diese in einem Schrank. Mit jedem Tag wuchs das Werk, wurde umfangreicher und entwickelte sich schliesslich zum Gesamtkunstwerk… (ObZ, 9.September 2010)


Schicht für Schicht trägt Brigitta Glatt auf ihren Leinwänden, Holz-  
oder Papierunterlagen auf, um sie dann wieder abzutragen und  
erneut aufzutragen Erst durch diesen aufwändigen Arbeitsprozess  
entsteht das Tiefgründige in ihren Bildern…Die Arbeiten von Glatt  
sind strenger und reduzierter geworden. Sie verbindet klare Flächen  
mit zeichnerischen Elementen. Sie arbeitet praktisch nur mit Rot,  
Grau, Weiss und Schwarz…      
Kitty Schaertlin,Vernissage raum22 31.08.2007    
           
..."Herzhaut"…Ihre Liebe zur Literatur, zur Sprache…durchdringt  
die Bilder. "Worte sind mir ganz wichtig" sagt Glatt. Christa Wolfs  
Kassandra bewegte sie einst zu einer ganzen Bildserie.Doch oft  
genüge ein Satz, ein Wort. "Herzhaut" (Hilde Domin) sei so ein Wort…
Susanna Petrin, Basler Zeitung,31.08.2007    
           
das Tagebuchblatt" Nr 17 zum Beispiel besteht aus Grau -  
und Weisstönen. Ein Teil des Wortes "Lebensläufe" ist lesbar,  
sonst aber sind die Schriftzüge unter den lasierenden Malschichten  
immer weniger erfassbar…        
…die gewollte "VerDichtung" entsteht: gemalt,geschliffen,  
überklebt,abgezogen und neu aufgetragen.    
Es gibt Bilder mit Seiten alter Bücher als Untergrund:    
der Malerin Leidenschaft für Wort und Text wird auf Schritt und Tritt  
spürbar, auch wenn vordergründig nichts mehr ablesbar ist…  
Annemarie Maag, Basellandschaftliche Zeitung, 06.09.2007   
            

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